Warum eine freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung auch für mittelständische Energieversorgungsunternehmen sinnvoll ist – ein Praxisbericht der Stadtwerke Geesthacht GmbH
Michael Lukas, LL. B., Geesthacht[1] und Dr. rer. nat. Steve Waitschat, Neustadt in Holstein[2]
Die Rolle von mittelständischen Energieversorgungsunternehmen in einer vernetzten, digitalisierten und zugleich umweltbewussten Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. So stark, dass neben der Versorgungssicherheit (aus Kundensicht), finanzielle Indikatoren (aus Eigentümersicht), auch übergeordnete, sogenannte weiche Fakten immer wichtiger werden. Hierzu zählen vor allem Erkenntnisse aus einer Nachhaltigkeitsberichterstattung, welche immer mehr an Bedeutung gewinnt. Mit Einführung der „Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)“-Richtlinie[3] werden Unternehmen stärker in Verantwortung für deren ökologische und soziale Auswirkungen genommen. Damit sind diese zur Offenlegung umfassender Informationen zu Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekten verpflichtet.
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